gräulich


gräulich

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gräu|lich ['grɔy̮lɪç] <Adj.> (emotional):
1. großen Abscheu, Entsetzen hervorrufend:
ein gräulicher Anblick; ein gräuliches Verbrechen.
2. überaus widerwärtig:
ein gräulicher Gestank; das Wetter war gräulich.
Syn.: abscheulich, grässlich, schauerlich, schaurig, scheußlich, widerlich.

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grau|lich1 〈Adj.〉 grauenerregend, unheimlich ● jmdn. \graulich machen zum Fürchten bringen
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grau|lich2 〈Adj.〉 = gräulich1

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1grau|lich <Adj.> [unter Anlehnung an »grau(l)en« zu Gräuel]:
a) Graulen verursachend:
eine -e Höhle;
b) sich graulend:
-e Leute.
2grau|lich, 1gräu|lich <Adj.>:
ins Graue spielend, mit grauem Einschlag:
ein -es Blau.

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1grau|lich <Adj.> [unter Anlehnung an „grau(l)en“ zu ↑Gräuel]: a) Graulen verursachend: eine -e Höhle; b) sich graulend: „... Das ist der Kartenschreiber, der Klabautermann, wie ich ihn bei mir nenne.“ „... Warum denn Klabautermann?“ „... Vielleicht, weil er die Leute g. machen will.“ (Fallada, Jeder 127).
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2grau|lich, 1gräu|lich <Adj.>: ins Graue spielend, mit grauem Einschlag: ein -es Blau; Nicht in Flammenschrift, nicht in hellsichtigen Visionen wird in diesen Liedern die Apokalypse an die Wand gemalt, sondern in g. alltäglichen Farben aus Kneipe, Glotze und Arbeitsamt (Biermann, Klartexte 185).

Universal-Lexikon. 2012.

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